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Roger Sablonier (1941–2010)

«Soll das Unrecht nicht vergessen gehen und aus dem ganzen Vorgang etwas gelernt werden können, muss die Aktion «Kinder der Landstrasse» im kollektiven Gedächtnis verankert bleiben. Eine Klärung ist aber auch aus staatspolitischen Gründen, gerade in der heutigen Phase der politischen Verunsicherung vieler Schweizerinnen und Schweizer, unumgänglich. Der Umgang mit «Vaganten», wie sie in der Sprache des «Hilfswerks für die Kinder der Landstrasse» hiessen, ist ein Modellfall von Diskriminierung und Desolidarisierung.»

Roger Sablonier, 1941–2010, Professor für Geschichte und Jenischer, im persönlichen Nachwort zur 1998 erschienen historischen Studie.

Jenischer Sommermarkt in Zillis

Am Freitag, 21. Juli 2017, und Samstag, 22. Juli 2017, findet auf dem Campingplatz Rania in Zillis (GR) der erste Sommermarkt der Jenischen statt.

Mit dem Hausierer unterwegs

Vom Standplatz in Matten aus geht Claude Gerzner seiner Arbeit als Hausierer nach. Doch der Handel ist nicht seine einzige Beschäftigung: «Jenische haben zwanzig Berufe.»

Eingeklemmt zwischen Autobahn und Eisenbahn

Ein Wohnwagen für die Eltern, ein Wohnwagen für die beiden Söhne, dazwischen ein Platz, auf dem sich das Leben abspielt: So lebt Claude Gerzner mit seiner Familie auf dem Standplatz in Matten.

Die Gemeinden wappnen sich für die Fahrenden

Region Bern: Radelfingen erarbeitet ein Polizeireglement, Aarberg hat das seinige schon verschärft: Dass im Bernbiet vermehrt Fahrende haltmachen, lässt die Behörden reagieren.

Das Ende der Sprachlosigkeit

Die Stadt Bern setzt in der Siedlung für Sinti und Jenische eine Gemeinwesenarbeiterin ein. Ihre Vermittlerrolle soll die Selbstverwaltung in Bern-Buech stärken helfen.

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