Home

Toni Bortoluzzi (*1947)

«Die Schweiz ist ein Zusammenschluss von Minderheiten. Der Wille, die Anliegen von Minderheiten ernst zu nehmen und ihnen, wenn auch nicht immer in vollem Umfang, entgegen zu kommen, prägt auch heute noch das Zusammenleben in unserem Land. Für die Fahrenden in der Schweiz ist es wichtig zu wissen, dass sie in einem Land leben, in dem Minderheiten akzeptiert sind.»

Toni Bortoluzzi, *1947, SVP-Nationalrat 1991–2015

 

Feckerchilbi 2018 in Freiburg / Fribourg

Vom 9. bis zum 12. August 2018 findet in Freiburg / Fribourg die nächste Feckerchilbi statt und zwar auf der wunderschön gelegenen Wiese «Grandes-Rames» in der Unterstadt, direkt beim Saane-Ufer.

Laute Worte – aber die Berner Fahrenden freuts

Fahrende Sinti aus Bern lagern im Zürchbiet in der Hofstatt eines Bauern, der kämpferisch und kräftig poltert. Aber nicht gegen sie. Auf dem Standplatz Buech am Stadtrand von Bern ist derzeit echt wenig los. Viele jener, die dort überwintern, sind nämlich derzeit auf der Reise, so auch der Clan um den in Bern verankerten Sinto Fino Winter. Gelandet ist er mit gut einem halben Dutzend Gespannen in der Hofstatt des Bäretswiler Bauern Markus Glaus. Dieser sagt: «Je öfter Fahrende kommen, desto positiver sehen das im Dorf alle.»

Was tun, wenn Fahrende parken?

In der Schweiz und auch im Kanton Bern sind aktuell diverse Gruppen von Fahrenden unterwegs. Was können Bauernfamilien tun, wenn Fahrende ihr Land ungefragt belegen, oder im besseren Fall um eine Belegung anfragen?

Der Berner Bauernverband BEBV rät in jedem Fall zur Vorsicht und empfiehlt eine Absprache mit den Gemeindebehörden vor dem Abschluss eines Vertrages. Im besten Fall werden Bauernfamilien von Fahrenden vorgängig angefragt, ob sie ein Grundstück vorübergehend als Standplatz vermieten würden.

Keine Anerkennung. Bundesrat gegen Roma

Die «Schweizer Staatsangehörigkeit» der Roma sei nicht ausreichend belegt, schrieb der Bundesrat. Am 1. Juni verweigerte er den Schweizer Roma und Romnija die Anerkennung als nationale Minderheit. Es waren Schweizer Roma, die den Antrag für die Anerkennung eingereicht hatten. Ein historisches Gutachten lag bei und belegte: Roma gehören seit 600 Jahren zur Schweiz; daran ändert auch die Verfolgung von 1471 bis 1848 und von 1888 bis 1972 nichts.

Fahrende lassen sich auf Privat-Feld nieder

Fahrende nehmen seit Sonntagmittag ein Feld in Münsingen im Kanton Bern in Beschlag. Die Bäuerin fühlt sich betrogen, im Dorf lösen die Gäste Unmut aus. Die Behörden beschwichtigen.

Weitere News und Veranstaltungen

News abonnieren

Wollen Sie die News als wöchentliche Zusammen­fassung per E-Mail erhalten? Dann tragen Sie sich hier ein!

© 2012 Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende // Impressum