Bisher 1150 Gesuche ehemaliger Verdingkinder

Mittwoch, 15. Februar 2017

1150 ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen haben bisher beim Bund um einen Solidaritätsbeitrag ersucht.

Der Bundesrat hat am Mittwoch die Details zur Auszahlung der Beiträge geregelt. Er hat das Gesetz und eine Verordnung dazu auf den 1. April in Kraft gesetzt. Das Ziel sei es, dass möglichst viele Opfer die offizielle Anerkennung des Unrechts und die Wiedergutmachung noch erleben könnten, schreibt das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD). Für seine Entscheide kann das Bundesamt für Justiz eine beratende Kommission anhören, der auch Opfer angehören. Das EJPD hat am Mittwoch die neun Mitglieder der Kommission ernannt.

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