Die unbekannteste Minderheit: Sinti in der Schweiz

Freitag, 7. September 2018

Zwei Jahre nach der offiziellen Anerkennung als Minderheit der Schweiz, geben die Sinti erstmals Einblick in ihren Alltag und ihre Geschichte. Zur neuen Ausstellung der Sinti das «Tagesgespräch» mit Fino Winter, Präsident von «Sinti Schweiz» und Katrin Rieder, Projektleiterin der Ausstellung.

Sie sind die kleinste und gleichzeitig die unbekannteste Minderheit der Schweiz: Die Sinti. 2016 haben die Sinti ihre Anerkennung als Minderheit erlangt und ihren eigenen Namen zurückerhalten. Bis dahin waren Sinti und Jenische mit dem allgemeinen Begriff «Fahrende» bezeichnet worden. Diese Anerkennung hat in der kleinen Gemeinschaft einen Öffnungsprozess in Gang gesetzt. In diesen Tagen öffnet in Bern auf dem Standplatz Bern-Buech eine Wanderausstellung zu den Sinti in der Schweiz. Erstmals gewährend die Sinti einen Einblick in ihre Kultur, ihre Traditionen und ihre Identität. Das «Tagesgespräch» zur unbekanntesten Minderheit der Schweiz mit Fino Winter, Präsident des Vereins «Sinti Schweiz» und mit der Kulturvermittlerin Katrin Rieder, die zusammen mit den Sinti die Ausstellung erarbeitet hat. Barbara Peter hat die beiden zum Gespräch getroffen.

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