Django Reinhardt setzt den Auftakt der Berlinale

Freitag, 10. Februar 2017

Die Musikerbiografie «Django» eröffnete die Berlinale. Ein Film mit politischem Gehalt: dem Sinti Django Reinhardt verhilft die Musik zur inneren Flucht vor den Nazis.

Erzählt werden nur zwei Jahre im Leben des Ausnahmegitarristen, 1943 bis 1945. Django Reinhardt lebt im besetzten Paris, wo die Nazis nicht nur Juden deportieren, sondern auch französische Sinti verfolgen, verschleppen, töten. Als Django Reinhardt sich weigert, auf eine Deutschlandtournee zu gehen, muss er fliehen – in Thonon-Les-Bains am Genfersee wartet er mit seiner Frau und Mutter auf eine Passage in die Schweiz.

Sendung: Radio SRF 2 Kultur, Kultur aktuell, 10.02.2017

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