Fahrende kommen bei Bauern und Gemeinden unter

Donnerstag, 16. März 2017

Das Bereitstellen von Standplätzen für Fahrende ist im Kanton Schwyz ein ungelöstes Problem. Aktuell bekommen die Fahrenden die Plätze unter der Hand.

Zwar trifft sich jährlich eine Delegation des Volkswirtschaftsdepartements mit einer Vertretung der Radgenossenschaft, um die Situation und das weitere Vorgehen zu besprechen. Konkrete Resultate sind aber nur harzig zu erringen. Viele Fahrende weichen aufgrund der fehlenden Durchgangsplätze auf sogenannte Spontanhalte aus. Gestützt auf das kantonale Planungs- und Baugesetz, kann die Gemeinde Fahrenden das Aufstellen von Wohnwagen und deren Benützung ausserhalb von Campingplätzen an geeigneten Standorten gestatten. Landwirte, die sporadisch Plätze zur Verfügung stellen, wollen aber nicht auf einer Liste erscheinen. Dennoch finden die Fahrenden immer wieder Gehör bei den Landwirten, haben ihre Kontakte.

Ein Bericht von Andreas Seeholzer im «Bote der Urschweiz» vom 16.3.2017, S. 1 und 3.

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