Fahrenden soll Malen, Bauen und Teeren verboten werden

Donnerstag, 26. Januar 2017

Mehrere Kantone wollen verhindern, dass Sinti und Jenische im Baugewerbe Geld verdienen. Die Betroffenen warnen vor «Zerstörung» ihrer Lebensgrundlagen.

In der Schweiz gibt es für alles ein Gesetz – auch für das «Gewerbe der Reisenden». Die Verordnung wird dieser Tage überarbeitet. Die Regierungen von Bern, Basel-Stadt und Aargau haben in der Vernehmlassung eine heikle Forderung lanviert: Sie wollen den Fahrenden Tätigkeiten im Bauhaupt- und Baunebengewerbe verbieten. Sollte der Bund dem Begehren der Kantone dennoch entsprechen, werde ein «zweistelliger Prozentsatz der Schweizer Reisenden» die Existenzgrundlage verlieren, glaubt Simon Röthlisberger, Geschäftsführer der Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende. Ein Bericht von Fabian Renz im «Bund».

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