Freiburg: Fahrende klagen wegen Inserat

Montag, 4. Dezember 2017

Ein Inserat warnte davor, Fahrenden Arbeiten zu übergeben. Die Staatsanwaltschaft wies die Klage eines Fahrenden ab. Dieser gelangt nun ans Kantonsgericht.

Das lässt der Kläger nicht auf sich sitzen: Im Sommer hatten drei Freiburger Berufsverbände ein Inserat in den Freiburger Tageszeitungen geschaltet, das die Bevölkerung davor warnte, Fahrenden Handwerksarbeiten anzuvertrauen. Daraufhin reichte ein Fahrender, unterstützt von der Gesellschaft für bedrohte Völker, Anzeige wegen Verletzung der Rassismusstrafnorm ein.

Er hat beim Kantonsgericht Rekurs gegen den Nichteintretensentscheid eingereicht. Dominique Schärer von der Gesellschaft für bedrohte Völker bestätigt, dass die Organisation den Kläger weiterhin unterstützt.

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