Selbst- und Fremdbilder

Die Fahrenden wurden von der Mehrheitsgesellschaft meist negativ wahrgenommen oder romantisch verklärt. Im Alltag wurden sie mit speziellen, oft abwertenden Bezeichnungen versehen, in literarischen Werken als randständige, liederliche Figuren geschildert, und die Wissenschaft, allen voran die Mediziner und Psychiater, sah in der fahrenden Lebensweise gar eine krankhafte Veranlagung. Diesen hauptsächlich negativen Fremdbildern wird erst seit jüngerer Zeit eine erstarkte jenische Identität entgegengehalten.

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