Kanton Bern lehnt Beratungsstelle ab

Dienstag, 21. Februar 2017

Eine Ansprechstelle soll betroffene Gemeinden im Umgang mit Fahrenden unterstützen. Das fordern drei Seeländer Grossräte. Zu teuer, sagt die Berner Kantonsregierung.

Die Motion von Jan Gnägi (Jens, BDP), Jakob Etter (Treiten, BDP), Marianne Schenk-Anderegg (Schüpfen, BDP) vom 19. August  2016 (Direktionsübergreifende Ansprechstelle «Fahrende» – Unterstützung für betroffene Gemeinden) beantwortet der Berner Regierungsrat u.a. wie folgt: «Die Lebensform der Fahrenden bringt Themen mit sich, die von verschiedenen Stellen der kantonalen Verwaltung bearbeitet werden. […] Die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion (JGK) führt auch die "Arbeitsgruppe Fahrende", in welcher die zuständigen Verwaltungsstellen gemeinsam mit Vertretern der Fahrenden pragmatische Lösungen für anstehende Fragen ausarbeiten. […] Die kantonale Verwaltung unterstützt die Gemeinden bei der Lösung von Fragen im Zusammenhang mit Fahrenden heute mit zahlreichen Instrumenten und entsprechenden Ansprechstellen. Eine eigene direktionsübergreifende Ansprechstelle für die Gemeinden zu schaffen, lehnt der Regierungsrat aber ab.»

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