«Man wirft uns in einen Topf»

Dienstag, 22. August 2017

Für Jenische und Sinti wird es immer schwieriger, Plätze und Arbeit zu erhalten. Laut Daniel Huber, Präsident der Dachorganisation, hat das mit dem wachsenden Rassismus zu tun.

Clarissa Rohrbach hat Daniel Huber für das «Tagblatt der Stadt Zürich» interviewt. Daniel Huber sagt u.a.: «Wir leben anders als die Sesshaften, wir sind Überlebenskünstler. Viele haben Mühe, unsere Lebensweise als Schweizer Jenische zu verstehen und kennen uns schlicht nicht. Das Misstrauen führt auch dazu, dass wir auf offener Strasse als "Dreckszigeuner" beschimpft werden. Dabei sind wir die am besten kontrollierten Schweizer, die es gibt. Neben dem Gewerbepatent müssen wir auf den Durchgangsplätzen unsere Personalien angeben. Aber wir haben einen Schweizer Pass und erfüllen unsere Pflichten, wir verlangen also auch unsere Rechte.»

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