Nach dem Debakel von Meinisberg wirkt Wileroltigen regelrecht günstig

Dienstag, 18. Juli 2017

Der Platz für ausländische Fahrende bei Wileroltigen dürfte weniger als halb so viel kosten wie das gescheiterte Projekt in Meinisberg. Damit entfällt das Hauptargument der Gegner.

Das Bundesamt für Strassen (Astra) ist bereit, dem Kanton Bern an der A 1 bei Wileroltigen eine Parzelle für einen definitiven Halteplatz für ausländische Fahrende zu überlassen. Mit dieser Neuigkeit weckt Justizdirektor Christoph Neuhaus (SVP) auch Erinnerungen an den sehr durchzogenen Fall Meinisberg, berichtet «Der Bund».

Anders als in Meinisberg werden in Wileroltigen keine archäologischen Notgrabungen, keine Wand zum Schutz vor Schiesslärm, keine Grunderschliessung mit Strom und Wasser erforderlich sein. Das Wileroltiger Astra-Areal ist bereits erschlossen.

Zum Platz in Wileroltigen sieht das Drehbuch vor, dass sich Neuhaus am 14. August der lokalen Bevölkerung stellen wird. Bis der Grosse Rat ein konkretes Projekt vorgelegt bekommt, wird es noch Monate dauern. Zu guter Letzt wird das Volk entscheiden.

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