Organisationen

Seit den 1970er-Jahren haben sich die Fahrenden in verschiedenen Organisationen zusammengeschlossen. Die Evangelische Zigeunermission Schweiz - Leben und Licht ist ein Zweig der gleichnamigen weltweiten Organisation. Seit 1985 wird sie vom Pastor May Bittel geführt, der die Fahrenden im Europarat in Strassburg vertritt. Die 1975 gegründete Radgenossenschaft der Landstrasse versteht sich als Dachorganisation der Jenischen in der Schweiz und setzt sich insbesondere für die Errichtung und Erhaltung von Stand- und Durchgangsplätzen ein. Das Zigeuner-Kulturzentrum bringt seit 1985 in verschiedenen Städten der Schweiz Besucherinnen und Besucher die fahrende Kultur näher.

Die Stiftung Naschet Jenische wurde 1986 zur «Wiedergutmachung» der Aktion «Kinder der Landstrasse» ins Leben gerufen. Heute führt sie einen Beratungsdienst für Betroffene. Von 1986 bis 2016 bot Caritas Zürich Beratungen für Fahrende an. Die 1997 vom Bund gegründete Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Schweizer Fahrenden ein. Schäft qwant wurde 2003 als transnationaler Verein zur Erhaltung und Förderung der jenischen Kultur gegründet.

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