Private die Fahrenden beherbergen

Donnerstag, 22. Mai 2014

Die Suche nach Durchgangsplätzen bleibt trotz Protesten schwierig. Das beweist ein Nein und ein überraschendes Argument aus St. Gallen.

Die Proteste der Jenischen in Bern für mehr Stellplätze hallten bis in die Ostschweiz. Gewirkt haben sie dort aber nicht: Die Bürger der St. Galler Gemeinde Thal sagten am Sonntag Nein zu einem Durchgangsplatz für Fahrende. Der Kanton, der trotz kantonalem Konzept noch über keinen einzigen Durchgangsplatz verfügt, steht mit dem Entscheid vor einem Scherbenhaufen. Auch anderswo droht Widerstand, die Eröffnung neuer Durchgangsplätze zu verhindern.

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