«Viele ehemalige Verdingkinder fühlen sich durch das Erlebte wie abgestempelt»

Samstag, 4. März 2017

Ehemalige Verdingkinder leiden teils bis ins hohe Alter an frühkindlichen Traumata. Ein Forscherteam der Universität Zürich hat sich der Betroffenen angenommen.

Die Forscher des Lehrstuhls für Psychopathologie und klinische Intervention der Universität ­Zürich haben unter der Leitung von Professor Andreas Maercker über 100 ehemalige Verdingkinder befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass rund ein Viertel von ihnen an einer posttraumatischen Belastungsstörung, schweren Depressionen oder Angststörungen leidet. Traumapsychologin Myriam Thoma erklärt, wozu die gewonnenen Erkenntnisse dienen und wie die Gesellschaft in der Verantwortung steht.

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