«Zigeuner» feiern auf der Hardturmbrache

Dienstag, 16. Mai 2017

Fahrende stoppen in Zürich. Sie ringen bis heute mit alten Vorurteilen. Ein Besuch bei einer unsichtbaren Minderheit.

Alfred Werro: «Die Leute sollen mit uns sprechen, damit sie unsere Lebensweise verstehen.» Eine Gelegenheit dazu bietet sich an den Zigeunerkulturtagen, die heute beginnen. Ein Festival, das in diesem Jahr beinahe begraben werden musste. Erst vor zwei Wochen einigten sich die Fahrenden mit der Stadt auf den neuen Standort auf der Stadionbrache Hardturm.

1986 ging Maria Mehr in die Offensive. Mit ihrem Mann gründete sie die Zigeunerkulturtage. Die Idee: eine kostenlose Einladung der Fahrenden an die Sesshaften. «Wir reichten ihnen die Hand, damit sie uns besser kennen lernen.»

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