Zwangsmassnahmen: Staat kann Leid nicht gutmachen, aber anerkennen

Mittwoch, 11. April 2018

Vor fünf Jahren hat sich der Bundesrat bei den Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen entschuldigt.

Die Opfer dieser fürsorgerischen Zwangsmassnahmen hatten dank eines neuen Gesetzes bis Ende letzten Monat Zeit, einen Solidaritätsbeitrag zu beantragen, der dieses Leid anerkennen und entschädigen soll. Federführend bei diesem Gesetz war seitens des Bundes der promovierte Jurist Luzius Mader. Nun geht der stellvertretende Direktor im Bundesamt für Justiz in Pension – und zieht im «Tagesgespräch» Bilanz über ein Leben im Dienst des Rechts.

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