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Uschi Waser (*1952)

«Nous, les ‹enfants de la grand-route ›, n’attendons pas de notre patrie qu’elle baptise une rue en notre nom. Ni qu’elle dresse une plaque commémorative pour les victimes déjà décédées. Ni aucun musée pour faire revivre notre culture détruite. Nous voulons et avons besoin d’être entièrement réhabilités et de participer à la société et à l’Etat.Je souhaiterais qu’il y ait aussi des avocats yéniches, des médecins yéniches et des assistants sociaux yéniches. Pour cela, des possibilités de formation sont nécessaires, mais aussi la disposition des gens du voyage à envoyer leurs enfants à l’école.»

Uschi Waser, *1952, ancienne «enfant de la grand-route», présidente de la fondation Naschet Jenische

Planung für Platz Herzogenbuchsee läuft

In Herzogenbuchsee im Kanton Bern wird ein neuer Platz geplant.  Im Waldäcker könnten 15 Stellplätze entstehen. Es gelten die gleichen Regeln wie bei den anderen Plätzen im Kanton Bern auch: Der Betrieb ist grundsätzlich kostendeckend. Der Kanton übernimmt ein allfälliges Minus aber nur zu 80 Prozent. 

Fahrende kritisieren den neuen Standort – weil sie kein WC mitten auf dem Platz wollen

Noch bevor der neue Platz für Fahrende eröffnet wird, gibt es Kritik. Gut sichtbar steht das WC-Häuschen in der Mitte des neuen Platzes für Fahrende an der Friedrich-Miescher Strasse. Genau das wollte der Präsident des Vereins Sinti und Roma Schweiz im Vorfeld verhindern. «Wir Jenischen haben ein striktes Reinheitsgebot», sagt er.

Erinnerungskultur in Graubünden: Mahnmal fürsorgerische Zwangsmassnahmen

Vor einem Jahr hat sich die Bündner Regierung bei den Betroffenen entschuldigt. Jetzt geschah ein weiterer bedeutender Schritt: Ein Mahnmal wurde in Chur eröffnet – in der Nähe von Fürstenwald. Es wurde bewusst ein Ort gewählt, an dem viele Leute durchspazieren und so mit dieser Geschichte konfrontiert werden. 
Bis in die achtziger Jahre wurden tausende Menschen weggesperrt und misshandelt. Uschi Waser von Naschet Jenische und Stiftungsrätin der Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende nimmt im Fernsehbeitrag Stellung.

Jenische, Sinti und Roma: Wie die unbekannte Minderheit die Kultur der Schweiz bereichert

Die Donnerstags-Gesellschaft Oberuzwil lädt übermorgen zur Ausstellung über Jenische, Sinti und Roma. Das gegenseitige Kennenlernen soll Vorurteile abbauen und das gegenseitige Verständnis fördern. Lassen sich fahrende Gruppen für eine Zeit nieder, ruft das nicht nur positive Reaktionen hervor. Thomas Rhyner, Präsident der Donnerstags-Gesellschaft Oberuzwil, ist überzeugt, dass hinter den Vorbehalten oft Unkenntnis über Mensch und Kultur steckt. Dem will die Gesellschaft mit einer Ausstellung über Jenische, Sinti und Roma Abhilfe schaffen.

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© 2012 Fondation Assurer l’avenir des gens du voyage suisses // Infos éditeur