Die Minderheiten der Jenischen und Sinti sind eng mit dem Kanton Graubünden verbunden; viele Jenische haben hier ihren Heimatort. Fast die Hälfte der Opfer der «Aktion Kinder der Landstrasse» stammt aus dem Kanton.
Die Schweiz hat sich mit dem Rahmenübereinkommen des Europarats zum Schutz nationaler Minderheiten verpflichtet, Jenische und Sinti zu schützen, ihre Kulturen zu fördern und Diskriminierung zu verhindern. Bund, Kantone und Gemeinden tragen dafür Verantwortung.
Die Empfehlungen des Europarats werfen die Frage auf, was deren Umsetzung für Graubünden und seine Gemeinden bedeutet. Gute Beispiele, Herausforderungen und Lösungen sollen gemeinsam diskutiert werden.
Ein zentrales Thema ist der weiterhin ungedeckte Bedarf an Halteplätzen für Wohnwagen und Fahrnisbauten. Die Veranstaltung bietet dazu Hintergrundwissen sowie Gelegenheit zum Austausch.
Veranstaltungstermin
12. März 2026 ab 13.30 Uhr im Calvensaal der kantonalen Sozialversicherungsanstalt, Ottostrasse 24, 7001 Chur
Anmeldung
Ihre Anmeldung für die Teilnahme senden Sie per E-Mail bis am 2. März 2026 an
Die Veranstaltung wird von der Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende getragen und vom Kanton Graubünden unterstützt.