Neues Unterstützungsangebot in der Corona-Krise

Beratung, Begleitung und Unterstützung

Viele selbständige Jenische, Sinti und Roma haben in der Corona-Krise kaum noch Arbeit und somit zu wenig Einkommen, um ihre täglichen Lebenskosten zu decken. Sie befinden sich in einer sehr schwierigen finanziellen Situation.

Sie können neu als indirekt Betroffene der Corona-Krise die staatliche Erwerbsausfallentschädigung beantragen. Diese ist in den meisten Fällen nicht existenzsichernd. Deshalb müssen sie sich ebenfalls bei der Sozialhilfe anmelden.

Das neu geschaffene Unterstützungsangebot hat das Ziel, die individuelle Situation der Betroffenen abzuklären und sie bei der administrativen Anmeldung für die staatliche Unterstützunge zu begleiten.

Das Projekt ist breit abgestützt. Die Anlaufstellen der Stiftung Naschet Jenische bieten die Beratung und die Begleitung an. Die Caritas Zürich übernimmt die Auszahlung der Überbrückungshilfen. Das Bundesamt für Kultur unterstützt das Angebot ebenfalls. Die Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende hat das Projekt mitinitiiert. 

Sie erreichen die Anlaufstelle von Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr.

Telefon 031 352 52 50

Mail: info@naschet-jenische.ch